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Geschichte des Augustinerklosters

Erstmals 1258 als Wohnsitz von Augustinermönchen urkundlich erwähnt, blickt das Augustinerkloster Gotha auf eine 750-jährige bewegte Geschichte und ist damit noch älter als das berühmte Tochterkloster in Erfurt.


Eine Inschrift am Ostturm der Kirche „Erbaut im Jahre des Herrn 1366“ erinnert an die Blütezeit des Klosters, aus welcher der bis heute erhaltene Kreuzgang, der Kapitelsaal und die Sakristei stammen.


Martin Luther hielt sich in den Jahren 1515 und 1516 als Mönch zu einer Inspektion im Kloster auf. Als Reformator predigte er während seiner Reise zum Reichstag nach Worms in der Augustinerkirche.


Nach der Reformation wurde Friedrich Myconius erster Superintendent in Gotha und prägte maßgeblich die Lateinschule, die nun die Gebäude des ehemaligen Klosters bezog und viele berühmte Schüler hervorbrachte.


1989 waren Kloster und Kirche Zentrum der Friedensgebete und Ausgangsort der friedlichen Demonstrationen in Gotha.

 

Ausführliche Informationen zur Geschichte des Augustinerklosters finden Sie in unserer Festschrift zum 750-jährigen Jubiläum des Klosters "Herkunft aber bleibt Zukunft", die Sie im Kloster und bei Pfarrerin Esther-Maria Wedler zum Preis von 10 EUR erwerben können.

 

 

 

 

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